Übergewicht
/ Adipositas
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Gerade im
Schönheitswahn unserer Zeit ist es gar nicht so einfach für
den Einzelnen den Begriff Übergewicht zu definieren. Wenn
hier von Übergewicht geredet wird stehen als Gradmesser nicht
die vielfach von den Medien propagierten Modellmaße als Vorbild
Pate. Wer im Stehen nicht mehr in der Lage ist seine
Zehenspitzen zu sehen, der ist sicherlich zu dick. Ein Versuch
Übergewicht zu klassifizieren ist der so genannte Body Mass
Index (BMI).
Oft hört man auch das Wort Adipositas (zu
deutsch Fettsucht). Darunter versteht man eine Vermehrung der
Körperfettmasse. Energieüberschüsse werden in den Fettzellen
gespeichert und für Mangelzeiten als Reserve angelegt. Da
zumindest in unserer westlichen Welt diese Mangelzeiten nicht
mehr vorhanden sind, haben immer mehr Menschen Übergewicht.
Oftmals ist dem Einzelnen gar nicht bewusst, das er sich falsch
ernährt, zu wenig
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bewegt und unter Übergewicht leidet.
Nachfolgend können Sie Ihren Body Mass Index (BMI) testen um
festzustellen, ob auch Sie zu den betroffenen Personen zählen. Weiter
unten auf dieser Seite steht Ihnen auch ein Selbsttest auf eine evtl.
Essstörung zur Verfügung.
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Berechnung des Body Mass Index (BMI)
Die Formel für die Berechnung des BMI
setzt sich wie folgt zusammen:
Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Meter im
Quadrat
(kg : (m)2)
Lesen Sie in der Tabelle unten, in
welcher Gewichtskategorie Sie sich befinden.
| Frauen |
Männer |
Kategorie |
| < 19 |
< 20,7 |
Untergewicht |
| 19,1 - 25,8 |
20,7 - 26,4 |
Idealgewicht |
| 25,8 - 27,3 |
26,4 - 27,8 |
leichtes Übergewicht |
| 27,3 - 32,2 |
27,8 - 31,1 |
Übergewicht |
| 32,2 - 44,8 |
31,1 - 45,4 |
deutliches Übergewicht |
| > 44,8 |
> 45,4 |
extremes Übergewicht |
Generell kann folgendes gesagt werden:
| BMI <
16 |
Es liegt Unterernährung vor,
gesundheitliche Komplikationen sind nicht auszuschliessen
|
| BMI 16 - 19 |
Viele Frauen sehen
das als Idealwert an, aus ernährungswissenschaftlicher und
medizinischer Sicht jedoch gilt das bereits als leicht
unterernährt
|
| BMI 19 - 20 |
Für Frauen zwischen
19 und 25 sind diese Werte wünschenswert, Männer gelten da
als leicht untergewichtig
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| BMI 20 - 26 |
Generell gelten
diese Werte als ideal, wobei die Werte der Frauen eher um 24
liegen sollten
|
| BMI 26 - 28 |
Leichtes Übergewicht,
das kontrolliert werden sollte, ohne körperliche
Risikofaktoren (Bluthochdruck, Diabetes) sind diese Werte
durchaus vertretbar
|
| BMI 28 - 32 |
Es gilt das gleiche
wie für die letzte BMI-Kategorie, dennoch sollte versucht
werden etwas abzunehmen
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| BMI 32 - 45 |
Hier liegt
deutliches Übergewicht vor. Eine Gewichtsreduktion wird
dringend empfohlen
|
| BMI > 45 |
Hier ist abnehmen
unumgänglich, da starkes Übergewicht mit unter Umständen
bereits vorhandenen gesundheitlichen Folgen vorliegt |
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Diese Zahlen sind nur ein
Anhaltspunkt, da weder Körperbau noch sportliche Aktivität
(Muskeln sind relativ schwer) einbezogen werden, so dass Leute
mit höherem BMI als übergewichtig eingestuft werden, obwohl
sie wenig Fettmasse haben. Ebenso liefert die Berechnung des
BMI keine brauchbaren Ergebnisse bei den folgenden Gruppen:
- Kinder und Teenager, da die
Zahlen für Erwachsene ausgewertet werden
- Wettkampfathleten und Bodybuilder
- Schwangere und stillende Frauen (sie haben und brauchen mehr
Fett als andere Frauen)
- Leute über 65, da auch ein BMI über 29 nicht unbedingt als
ungesund gilt in diesem Alter und sogar eine Energiereserve im
Krankheitsfall darstellen kann.
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Leiden Sie unter einer
Essstörung?
Um einen Anhaltspunkt
dafür zu haben, ob Sie unter einer Essstörung leiden, habe ich
einen kurzen Selbsttest online gestellt. Hier können Sie sich schnell
und anonym testen.
Selbsttest:
Online Fragebogen Essstörungen
Gewichtsreduktion, Diäten,
Hunger oder Pillen?
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Jeder, der in seinem
Leben schon einmal eine Diät mehr oder weniger erfolgreich
durchgeführt hat wird es wissen: Nur bei den Wenigsten ist der Gewichtsverlust von langer Dauer. Der Begriff JoJo-Effekt ist
nicht umsonst zu einem beflügelten Wort geworden.
Ernährungsberater, Mediziner und Wissenschaftler propagieren es
immer wieder: "Wer dauerhaft abnehmen möchte, der muss
seine Lebensgewohnheiten ändern!" Und da waren Sie
wieder, unsere alten Probleme. Sich für ein, zwei oder auch
drei Wochen durch die geschmackliche Hölle einer Diät zu
beißen ist ja noch zu verkraften, aber ein Leben lang auf die
lieb gewordenen kulinarischen Köstlichkeiten zu verzichten? Das
steht auf einem ganz anderen Blatt.
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Hier setzt die Hypnotherapie an. Wie bei vielen anderen
Verhaltensproblemen ist ihr Augenmerk viel mehr auf den Gewinn,
der erreichbar wird, gerichtet als auf den Verlust des
problembehafteten Verhaltens. Mit Hypnose ist eine dauerhafte
Gewichtsreduktion möglich. Darüber hinaus gewinnt man durch
diese Methode ein ausgezeichnetes Werkzeug hinzu, welches
es erlaubt, uns unser Leben und viele Situationen besser zu
gestalten und eine höhere Lebensqualität zu erlangen.
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Hypnotherapie und
Gewichtsreduktion
Die Wirksamkeit von
Hypnotherapie, eingesetzt zur Gewichtsreduktion, wurde in einigen Studien
bereits nachgewiesen. Nachfolgend habe ich eine Studie angeführt.
Studie 1: "Gewichtsreduktion
unter Hypnose und Verhaltenstherapie" (Stich &
Mewes 2001)
Ergebnisse:
·
Sowohl
Gewicht (BMI) als auch Fettanteil sanken von Prä- nach Post
signifikant in der Hypnosegruppe. Ein signifikanter Unterschied
zwischen Kontroll- und Experimentalgruppe bestand nicht.
·
Lebenszufriedenheit,
Gesundheit und Selbstwirksamkeit der Klienten veränderten sich über
die Zeit signifikant in die positive Richtung. Ein Unterschied
zwischen den beiden Gruppen (EG und KG) konnte nicht nachgewiesen
werden.
Bezüglich
der Gewichtsreduktion (Senkung des BMI) konnte ein signifikanter
Effekt über die Zeit nachgewiesen werden (p=0,001). In der
Hypnosegruppe sank
der BMI von vor bis nach der Hypnotherapie signifikant. Danach blieb
er über
den weiteren Katamnesezeitraum auf niedrigem Niveau konstant. Ein
signifikanter
Unterschied in der Gewichtsreduktion zwischen Hypnose- und
Kontrollgruppe (VT)
bestand allerdings nicht. (p=0,99).
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